Zur Frauenquote...

Frauenquote → JA, brauchen wir.

Geltungsdrang, Selbstbeweihräucherung und Narzissmus → NEIN.

Rankings jeglicher Art → NEIN, braucht kein Mensch.

Botschaften und Missionen für Diversity → JA, aktuell braucht es insbesondere das Spotlight auf Top Management.

Frauennetzwerke → NEIN, haben eher den Charakter von Selbsthilfegruppen. Besser: Einfach gemischte Netzwerke.

 

Zu Social Media

Attributionsfehler in Social Media → Wir bekommen einen falschen Eindruck über so viele Dinge....

Unser Social Media Feed ist gesteuert von Algorithmen. → Das ist gefährlich für unser freies Denken und manipuliert uns, während andere an uns Geld verdienen.

Power-of-Sharing und Networking → Ist super, um Kontakte zwischendurch zu erhalten. 

Disruption → Ist sehr schädlich, da unsere Aufmerksamkeitsspanne sinkt. In der Konsequenz halten wir uns nicht mehr länger auf, um den Dingen auf den Grund zu gehen und tauchen in die Sachverhalte kaum noch tiefer ein. Alles muss in Bullet Points in Größe 18 erfasst sein – wo soll das hinführen?

Emojis → Als Notlösung geeignet, doch die vollständigen Sätze bleiben die einzige wirklich wertschätzende Kommunikation. Wer zu viele Emojis in seiner Kommunikation mit Freunden und sonstigen Kontakten benutzt, sollte einfach aufhören zu kommunizieren.

Zum Gendern

Absolut unnötig. Ja, die Frauen haben es schwerer und wir tun gerade in der Gesellschaft viel damit sich das verändert. Aber es reicht ständig nur über das Geschlecht zu debattieren. Wir leben in einer bunten Welt, einer Welt voller Vielfalt und jeder Mensch, egal mit welchen Talenten oder Eigenschaften, soll willkommen sein und die Möglichkeiten bekommen, sich weiterzuentwickeln - wenn er das möchte. Die Sprache deshalb zu verkomplizieren, damit sich auch wirklich alle abgeholt fühlen oder die Umbauten vorzunehmen, um hier fortschrittlich zu wirken, finde ich over-the-top. Ein ganz ehrlicher, im Kontext passender und individueller Einsatz für die Vielfalt der Menschen wäre mir einfach lieber. Und die Umbauten sollen dort gemacht werden, wo sie wirklich nötig sind - zB für Menschen mit Behinderung! Es gibt immer noch so viele Firmen, die nicht entsprechend eingerichtet sind und demnach auch keine behinderte Mitarbeiter beschäftigen! Das ist zB worauf es wirklich ankommt und nicht, ob wir jetzt alle Vorständinnen sagen.

 

Zu New Work

Wer wirklich selbstbestimmt arbeiten möchte, muss sich entweder selbständig machen oder viel in seine Ausbildung investieren.

Die Themen „Arbeiten in virtuellen Teams“ oder Ambidextrous Leadership sind wichtiger denn je. Sie werden unser zukünftiges Arbeitsparadigma bestimmen.

Das Home Office ist eine akzeptable Notlösung oder eine Zwischenlösung aber aus meiner Sicht kein grundsätzlich richtiges Konzept für ein gesundes Unternehmen.

 

Zum Lesen

Nichts ersetzt die Bücher. Wenn der Leser und sein Buch eins werden entsteht ein spürbarer Mehrwert für den Leser, weil sich durch diesen physischen Vorgang die Botschaften nochmal ganz anders transportieren lassen als durch die schnellen Bilder oder Worte aus irgendwelchen Audiogeräten.

Deshalb wird es bei listentomebooks.com grundsätzlich keine Hörbücher geben. Und auch keine Blogs, weil das zu oberflächlich, da abgegrenzt, ist.

Ja, fürs Lesen muss man sich also wieder Zeit nehmen, es führt kein Weg dran vorbei, wenn man den Wert davon für seine eigene persönliche Entfaltung für sich (wieder)entdeckt hat. Und ja, daher sind die Werke von listentomebooks.com eben nicht "zu" umfangreich.

Zudem möchte ich die Vielfalt als neues Lesekonzept propagieren. Die meisten Menschen wählen ihren Lesestoff immer nach dem gleichen Muster. Ich möchte das durchbrechen und auf eine langfristige Lesereise einladen. Eine Lesereise, bei der man nie weiß was als Nächstes kommt. Das Einzige worauf Verlass ist, ist das Cover – es wird immer ein Schuhmotiv sein. Bei dieser Lesereise wird man über sehr unterschiedliche Themen informiert und durch einen unterschiedlichen Schreibstil immer mal wieder auch unterschiedlich angesprochen. Mal ist das komplex und anspruchsvoll und dann wiederum ganz leicht und unterhaltsam. Wie das Leben auch...